10.01.2010

Das war das erste "Winterdampf-Programm" der SAB

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Großen Zuspruch hat unser Programm mit der Dampflok der Ulmer Eisenbahnfreunde e.V. (UEF) gefunden. Ausgebuchte Krönung war die "Alb-Donau-Rundfahrt" an Dreikönig, als aus dem ganzen Land angereiste Foto- und Eisenbahnfreunde voll auf ihre Kosten kamen. Wir haben nicht nur viele begeisterte Zuschriften bekommen, auch eine Reihe neuer Mitglieder konnten wir seither begrüßen. 

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Es hat Spaß gemacht, das erste Winterdampfprogramm der SAB! Ein ganz großes Dankeschön gilt der UEF und ihren Männern, die uns die Lok als Ersatz für die Zahnraddampflok der ZHL zur Verfügung gestellt haben und mit vollem Einsatz dabei waren. Aber auch unseren großen und kleinen Fahrgästen und den vielen Anrufern, die keine Karten mehr bekommen haben, danken wir für Ihren Besuch und das Interesse an der Schwäbischen Alb-Bahn - Auf eine Neues im Jahr 2010! 

Das Team der Schwäbsichen Alb-Bahn

 

29.12.2009

Neues von der "Wachholderbar" aus der Schreinerwerkstatt:

 

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Ein alter Württemberger erwacht langsam zu neuem Leben: Die "Schmutzarbeit" geht langsam zu Ende und die "gesichtsgebenden" Bestandteile des neuen-alten Wagens werden sichtbar. Nachdem die aktiven SAB-Mitglieder noch mit dem Ablaugen von vier bis fünf alten Farbschichten beschäftigt sind, haben die Schreiner große Fortschritte bei der Anfertigung der neuen Fensterelemente gemacht, die komplett aus deutschen Eichenholz angefertigt wurden. Besonders knifflig war der Nachbau der Fensterkinematiken, für die keinerlei Zeichnungen mehr vorhanden waren. Wegen der Verwendung von dickerem Sicherheitsglas konnten die Bauteile noch vorhandener Württemberger nicht einfach nachgebaut werden. Zunächst wurde deshalb ein Modell gebaut, an dem etliche Male geändert, verfeinert und gefeilt wurde. Bereits in diesem Arbeitsgang mussten alle Schalungen und Holzverbindungen berücksichtigt werden, weshalb im Grunde die gesamte Inneneinrichtung vorher durchrekonstruiert werden musste. Dann wurden sämtliche Bauteile vermessen und neu gezeichnet. Inzwischen hat die Serienfertigung der neuen Eichenholz-Fensterrahmen und der Doppelfensterelemente begonnen. Der Wagenboden ist ebenfalls fertig, zur Dämpfung des Fahrgeräuschs und zur besseren Stabilität wurden Holzplatten in die Bodengefache eingelassen, was auch die spätere Montage der Theken- und Kücheneinbauten erleichtern wird.

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Mit viel Liebe zum Detail entstehen derzeit die Lüftungsschieber über den Fenstern neu. Auch die doppelwandige Holzdecke ist inzwischen fertiggestellt und wartet nun noch darauf, weiß lackiert zu werden. Alles wird in Materialität und Arbeitsweise so original wie möglich nachempfunden. Auch die Bestimmung des Länderbahn-rotbraunen Farbtons für die Außenverschalung ist inzwischen abgeschlossen. Unter den Deckleisten der Dachhautbefestigung und in den Türzargen waren noch Farbreste vorhanden, die gerede eben ausreichten, um Farbtöne nach heutigen Kategorien daraus abzuleiten.

18.12.2009

Berg-Bier fährt jetzt Alb-Bahn

 

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Rechtzeitig zu Weihnachten haben die SAB-Aktiven ihr „jüngstes Kind“ fertig gestellt: Im Rahmen der Kooperation mit der Ehinger Berg-Brauerei wurde ein alter Güterwagen zum „Berg-Bier–Wagen“ hergerichtet. Die Idee dazu hatte Vereinschef Bernd-Matthias Weckler, als er in Reutlingen im Frühjahr einen von Vandalen halb zerstörten Güterwagen aus den 1920er Jahren gesehen hatte. „Sowas tut einem immer weh und dann fängt man halt mit überlegen an“. Bald war ein tragfähiges Konzept für den „Spezialwagen“ gefunden, die Zahnradfreunde überließen den Alb-Bahnern den Wagen. Sofort begannen die SAB-Aktiven um Vorstandsmitglied Dieter Pesch aus Grafenberg, den Wagen am Reutlinger Westbahnhof unter freiem Himmel zu entkernen, vom Rost zu befreien und komplett neu zu verbrettern. „Viel Zeit zum Biertrinken hatten wir nicht, denn der Wagen musste ja soweit komplett sein, dass er nach dem Eisenbahnjubiläum in Reutlingen auf die Alb überführt werden konnte“ schmunzelt Dieter Pesch. Die letzten Arbeiten konnten dann diese Tage schon im neuen Münsinger Lokschuppen erledigt werden, „Im Trockenen ist das ist ein ganz anderes Arbeiten, da geht es ganz anders von der Hand“ freuen sich die beiden SAB-Mitglieder Peter Lavicka und Rudolf Steidinger. Für den Brauereichef Ulrich Zimmermann ist der neue Bierwagen eine runde Sache: „Mit dem Berg-Bier-Wagen knüpfen wir an die alte Tradition des Transports von Fass-Bier  mit der Eisenbahn an“. Auch wenn die Berg-Brauerei früher keine eigenen Eisenbahnwagen hatte, gab man sich sehr viel Mühe, den Wagen entsprechend des damaligen Zeitgeschmacks zu gestalten: Nach gemeinsamer Recherche von Bahnern und Bierbrauern gelang es, die alten Schriftarten von Emailschildern der Berg-Brauerei aus dem Jahr 1927 auf den Wagen zu übertragen. Auf schickem Weiß glänzt der blaue Schriftzug nun an den Seitenwänden. Auch das alte Adler-Logo mit der Berger Kirche kam zu Ehren. Vorerst dient das Gefährt als Blickfang innerhalb des Gesamtensembles „Münsinger Bahnhof“. Später soll der Wagen dann auch auf die Strecke gehen, denn „Spätestens wenn der „Württemberger Zug“ fährt, eröffnen sich interessante Möglichkeiten für gemeinsame Veranstaltungen“, sind sich Weckler und Zimmermann einig. Bis es soweit ist, dass es „Ladegut: Berg-Bier!“ heißt, hat  der Brauereichef das frische Berg-Bier ganz zur Freude der Anwesenden noch einmal auf der Straße nach Münsingen gebracht: „Eisenbahner im Dienst trinken ja kein Bier, da ist es gut, dass der Wagen jetzt fertig ist“ lacht Zimmermann.

 

14.10.2009

Rotarier spenden für das Projekt "Württemberger Zug"

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Münsingen. Anfang Juli fand die zweite 24-Stunden-Wanderung des Rotary Clubs Münsingen durch das Biosphärengebiet statt. Die Teilnehmerbeiträge und zusätzlich gespendeten Gelder der Benefizaktion ergaben letztlich eine Spendensumme von 6000 Euro. Die Hälfte davon geht an den Verein Alb-Bahn für dessen Projekt eines Lokschuppens für den "Württemberger Zug". Bereits am 07.10. überreichte der Präsident des Rotary Clubs Münsingen, Jochen Kay, den symbolischen Scheck in Höhe von 3.000,00 Euro an den stellvertretenden Vorsitzenden der Alb-Bahn, Markus Schilling. "Wir spenden die gesamte eingenommene Summe", unterstrich Schatzmeister Frank Bob, "Verpflegung und weitere Unkosten der 24-Stunden-Wanderung tragen die Rotarier." Mit der Spende sollte ein überregionales Projekt in Verbindung mit dem Biosphärengebiet gefördert werden, waren sich die Rotarier einig. Als "Tolle Sache für Münsingen und Schelklingen" wertete der in Schelklingen lebende Kay den Bau des Lokschuppens. Und der geht planmäßig voran. Auf das Original der Baureihe 97501 müssen Eisenbahnfans noch etwas warten. "Es gab unerwartete Mängel im Kessel", so Schilling. Bei den Waggons wird zur Zeit der Barwagen restauriert. Nächstes Jahr wird der "Württemberger" mit seinen vier Wagen der Holzklasse im Lokschuppen einziehen. Zur Finanzierung - unter anderem wurde ein großer Kredit aufgenommen - sind weiterhin Spenden nötig.

 

12.10.2009

Lokschuppen-Einweihung im Frühjahr 2010

 

Der Münsinger Lokschuppen und die Gleisanlage sind nahezu fertiggestellt, die Einweihungsfeier terminiert und organisiert. Nachdem die Inbetriebnahme der Zahnradlok 97 501 zur Feier „150 Jahre Eisenbahn in Reutlingen“ u. a. wegen Mängel an der außer Haus vergebenen Kesselaufarbeitung nicht geklappt hat, haben wir bis zuletzt gehofft, dass die Lok zur Einweihung des Lokschuppens wenigstens rollfähig in Münsingen präsentiert werden kann. Trotz ganz erheblicher Anstrengungen der ehrenamtlichen Helfer der ZHL, steht seit letzte Woche fest, dass dieses Ziel definitiv nicht erreicht werden kann, denn die Lok muss zuvor noch einmal angehoben werden.

Der Vorstand des SAB e.V. hat daher auf seiner Sondersitzung am 11.10. beschlossen, das für 24. und 25. 10. 2009 geplante Einweihungsfest abzusagen.

Das Projekt „Württemberger Zug“ besteht aus dem Neubau des Münsinger Lokschuppens, der Rekonstruktion der württembergischen Holzpersonenwagen und der Wiederinbetriebnahme der Honauer Zahnradlok und wurde im Jahr 2006 von den beiden Vereinen ZHL und SAB gemeinsam begonnen. Mit der schmerzlichen Entscheidung zur Verschiebung des Lokschuppen-Einweihungsfestes bis zur Überstellung der Zahnradlok nach Münsingen im Frühjahr 2010, unterstreicht der Verein SAB den Gesamtheitscharakter des Projekts und stellt sich, gerade in dieser besonders schwierigen Phase der Aufarbeitung der Lok, hinter das Engagement der ZHL-Kollegen in Reutlingen.

Das Winterdampfprogramm auf der Schwäbischen Alb wird unabhängig davon durchgeführt. Die Ulmer Eisenbahnfreunde werden mit ihrer badischen G12 Nr. 58 311 aushelfen. Die ersten Fahrten werden am 25. Oktober auf der Strecke Münsingen-Trochtelfingen stattfinden. Fahrttermine und –zeiten werden ab 14.10. veröffentlicht. Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Sponsoren für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Einweihung und hoffen auf Verständnis für unsere Entscheidung.

Die Vorstandschaft

 

26.09.2009

Riesenansturm beim Jubiläum in Reutlingen

Der begeisterte Zuspruch von über 20.000 Gästen und die außergewöhnliche Berichterstattung in der Presse bis hin zur Titelstory des Reutlinger General-Anzeigers Haben uns fast überwältigt. Wir danken allen unseren Veranstaltungspartnern, den Aktiven der Vereine und den Mitarbeitern der Firmen und Verwaltungen für die tolle Zusammenarbeit. Bei unseren Gästen bedanken wir uns für ihr Kommen. Eindrücke vom Fest finden Sie auf den nachfolgenden Links:

http://www.reutlingen.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=2400&view=publish&item=article&id=1218

http://www.reutlingen.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=2400&view=publish&item=article&id=1229

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/reutlingen_artikel,-E-94-zum-Anfassen-_arid,77570_puid,1.html

http://www.gea.de/detail/1362158

http://www.gea.de/detail/1364435

http://www.gea.de/detail/1364420

http://www.gea.de/sixcms/detail.php?id=1364128&_geagaleriethemaid=1363534&_geagalerieartikelid=1364435&_geanaviid=002.010.000.000&sort=title&order=asc&skip=56

http://www.gea.de/detail/1364250

 

10.09.2009

150 Jahre Eisenbahn in Reutlingen

Zusammen mit der Stadt Reutlingen, der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee und den Freunden der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein feiern wir am 20. September ein großes Ereignis: Auf den Tag genau vor 150 Jahren kam die Eisenbahn in die Geburtsstadt  Friedrich Lists!

Viel Arbeit liegt hinter den Mitarbeitern der SAB GmbH und Aktiven der Vereine, denn bevor am Reutlinger Westbahnhof, dem ehemaligen "Gönninger Bahnhöfle" das große Fest mit Fahrzeugschau und Attraktionen für groß und klein stattfinden kann, musste zuerst die komplette Gleisanlage Instandgesetzt werden. Gebührend gefeiert wird schon am Samstag, 19.09. ab 17 Uhr: Dann fährt zum ersten mal überhaupt eine Dampflok auf dem Industriegleis der FairEnergie nach Betzingen, im Festzelt am Westbahnhof spielt "Tante Friedas Jazzkränzchen" live und die Fahrzeugschau wird eröffnet. Am Sonntag geht dann der historische Dampfzug der SAB auf die Ermstalbahn nach Bad Urach, der ET 65 "Roter Heuler" und das "Deutsche Krokodil" E 94 pendeln auf der Oberen Neckarbahn.    

Seien Sie unsere Gäste in den Zügen nach Betzingen und Bad Urach oder an der "GenussStation" am Westbahnhof und feiern Sie mit uns "150 Jahre Eisenbahn in Reutlingen" !

Mehr Details finden Sie im Festprogramm der Deutschen Bahn  hier

Die Fahrpreise für die Zugfahrten finden Sie hier

 

10.09.2009

Das Allerneueste von der Alb-Bahn...

... steht im Alb-Bahner Nr. 6, der rechtzeitig zum Reutlinger Jubiläum erscheint und hier schon vorab zu sehen ist...

 

10.09.2009

Schee wars wiedr! Die Alb ging auf Reisen 2009

Mit dem Zug ans Schwäbische Meer: Über 400 Gäste erleben sonnige Stunden am Bodensee - Nächstes Jahr gehts nach Augsburg

 

 

ULRIKE BÜHRER-ZÖFEL

Münsingen  Ganze Vereine hatten sich diesmal für die gemeinsame Aktion von Schwäbischer Alb Bahn (SAB) und ALB BOTE angemeldet. "In Sondernach", so Organisator- und Alb Bahn-Chef Bernd Weckler, "sind am Sonntag kaum noch Einwohner gewesen". Denn sowohl Feuerwehr als auch Gesangverein hatten für ihren Jahresausflug die Alb-Bodensee-Tour gebucht. Mit von der Partie am Sonntag waren auch die Böttinger und Trailfinger Feuerwehrleute samt ihren Familien, ihr Ziel: Friedrichshafen, das Zeppelin-Museum und das Schulmuseum.
 
Manche Mitfahrer wiederum ließen sich in die Vergangenheit versetzen, besuchten die Pfahlbauten in Unteruhldingen, andere wiederum bummelten in Überlingen. Viele Zuggäste, unter denen übrigens sogar Stuttgarter waren, verbrachten den Tag auf der Insel Mainau, genossen erst bei herrlichem Seewetter die Schifffahrt, dann die verschiedenen Angebote der grünen Insel. Ob nun das Schmetterlingshaus - "das haben wir den Kindern schon lange versprochen", den Rosengarten, den Spaziergang mit den Großeltern durchs eindrückliche Arboretum oder natürlich - Pflicht zu dieser Jahreszeit - die Dahlienschau. Nahe des Ufers leuchten zurzeit die typischen Herbstboten in allen erdenklichen Farben, Größen und Kombinationen.Rundum wars wie immer, und inzwischen nach Landesgartenschau und Donautaltour schon die dritte, gelungene Bahn-Zeitungs-Unternehmung. Lob und Beifall der Reisenden bestätigten, dass die Kombination von Zugfahrt und diversen Angeboten entlang der ausgetüftelten Strecke prima ankommt.
 
Weckler nutzte die Rückfahrt dann natürlich auch, um für den Münsinger Lokschuppen, der 30 000 Euro teurer wird als geplant, die Spendentrommel zu rühren. Erfolgreich, waren doch die Mützen der Eisenbahner zum Schluss ansehnlich gefüllt. Übrigens 16 von ihnen haben dafür gesorgt, dass alles wie am Schnürchen läuft - vom Fahrrad einladen, den richtigen Sitzplatz finden, über Getränke verkaufen, zusätzlich und kurzfristig beim Überlinger Bäcker Apfelweckle orten, rechtzeitig alle wieder aufs Schiff und zum Bahnhof zu bringen . . .
 
Fürs kommende Jahr im September ist "Die Alb geht auf Reisen" auch schon geplant: Nach Augsburg soll es gehen, und das voraussichtlich mit der Dampflok.
 
Doch wer schon vorher wieder auf die Schiene will, der hat dieses Jahr noch reichlich Gelegenheit. Am 24./25 Oktober wird der Lokschuppen eingeweiht, dann beginnt auch die Dampflok-Saison in Münsingen. Zwar nicht gleich mit dem Württemberger Zug - da gibts an Lok und Wagen einfach noch zu viel zu tun, aber durchaus stilvoll: Der Oberhauser Donnerbüchsenzug kommt auf die Alb, dazu die Dampflok 64 419 der Dampfbahn Kochertal.
 
Im November steht ein "Martini-Gans-Express" auf dem Fahrplan, im November und Dezember Fahrten zu Weihnachtsmärkten und natürlich wieder das "Bratapfelzügle". von Münsingen nach Schelklingen. Außerdem, "damit Mutter den Christbaum schmücken kann", bietet die SAB am 24. Dezember für Kinder eine "Christkindlesfahrt".

20.07.2009

Die Alb geht auf Reisen 2009: Mit der Bahn ans Schwäbische Meer!

Auf große Fahrt geht es mit der Alb-Bahn wieder am Sonntag, 06. September 2009. In Zusammenarbeit mit dem ALB-BOTE verkehrt der Gesellschaftssonderzug der SAB ohne Umsteigen von Münsingen bis nach Friedrichshafen oder Überlingen. Mit dabei ist diesmal sogar ein Speisewagen. Ausflüge mit dem Bodenseeschiff führen zur Blumeninsel Mainau oder zum Pfahlbaumuseum Uhldingen und können gleich mit zur Fahrkarte gebucht werden. Sonderzugteilnehmer erhalten ermäßigten Eintritt im Zeppelinmuseum Friedrichshafen.

Fahrkarten gibt es nur mit Platzreservierung, der Vorverkauf beginnt Montag, 06. Juli beim ALB-BOTE in der Gutenbergstraße 1 in Münsingen.

Mehr Details finden Sie  hier

 

25.07.2009

Der Alb-Bahner Nr. 5 ist da!

Den Rückblick auf die Aktivitäten im letzten halben Jahr finden Sie hier

 

01.07.2009

Wachholder-Bar: Der neue Ringanker ist fertig!

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Eine Meisterleistung hat Ernst Deschle mit seinen Mannen vollbracht: Der komplett neu angefertigte Ringanker des Wagenkastens wurde diese Woche mit viel List und Tricks an seinen künftigen Platz bugsiert und fixiert. Gleichzeitig wurden annähernd alle Spanten mit neuen Zapfen versehen. Das gesamte Gerippe wurde an den Enden neu verzapft und mit Bootsleim verleimt, kaputte Stellen wurden durch neues Eichenholz ersetzt. Zum Schluss wurden die Wagenenden auf neu angefertigte Schwellen gesetzt und die Unterböden komplett neu gebaut. Schwierig war die Arbeit  v. A. durch die Tatsache, dass wegen der fehlenden Aussteifungen der Wagenkasten zum Einbau nicht angehoben werden konnte. Andererseits konnte wegen des Hilfsrahmens, auf dem der Kasten sitzt, nicht von unten gearbeitet werden.

30.06.2009

Stahlbau am Lokschuppen vollendet


 

Der Bau des Lokschuppens schreitet weiter zügig voran: Die Halle ist inzwischen vollständig aufgerichtet und ausgesteift und die Wandelemente sind größtenteils montiert. Nahezu fertig sind auch die von bis zu neun Aktiven in der Apfelstetter Holzbauwerkstatt der Fa. Krohmer vorbehandelten Schalbretter und Deckleisten für die Außenfasssade. Mehr als 600 Bretter mussten von allen Seiten imprägniert, grundiert und lackiert werden! Vor dem Gebäude wurde mit dem Bau des Sockels für den Bekohlungskran und der Schlackengrube begonnen, auch hier sind die Arbeiten weit vor Plan. Zum Eindecken des Dachs liegen bereits die Sandwichelemente bereit.

21.06.09

Große Fortschritte am Lokschuppen-Bau

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Mit Riesenschritten schreitet der Bau des Münsinger Lokschuppens voran: Die komplette Untersuchungsgrube, die Betonplatte mit allen Ver- und Entsorgungsleitungen und die Betonsockel sind vollständig fertig gestellt. Am Freitag, 22.06. wurde die Hallenkonstruktion auf die Sockel gesetzt und fast an einem Tag fertig aufgerichtet. Filigran und formschön zeigt sich die in grauem Eisenglimmer restaurierte Konstruktion aus dem Jahr 1943, die vom Münsinger Statiker Stückle neu berechnet und für die Nutzung im Lokschuppen angepasst wurde. Der Engstinger Schlossermeister Josef Leippert hat sie mit neuen Bauteilen ergänzt, der Auinger Malermeister Kraft hat anschließend alle Teile sandgestrahlt und beschichtet. In der nächsten Woche beginnen die Monatgearbeiten der Außenverkleidung und die Lackierung der Verbretterung, dafür dürfen sich gerne noch weitere Freiwillige beim Verein melden.

19.06.2009

Rekonstruktion wird aufwändiger als geplant

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Bei der derzeit laufenden Rekonstruktion des Wagenkastens 2703 für die "Wachholderbar" haben die Schreiner einen Rückschlag erlitten: Der sogenannte Ringanker, also die Unterkonstruktion, die den Wagenkasten zusammen hält, ist nicht mehr zu gebrauchen. Diesen Befund konnte man erst endgültig festlegen, nachdem der Wagen mehrere Wochen trocken in der Werkhalle stand. Nun wird aus Eichenholz ein neuer Ringanker angefertigt, was neben einer Kostensteigerung des Projekts einen ca. vierwöchigen Verzug bedeutet. Auf dem Bild ist der neue Anker (oben) neben seinem Vorgänger aus dem Jahre 1899 (unten) zu sehen. Ebenfalls unbrauchbar waren die meisten der Aussteifungswinkel im Wagenkasten. Der hohe Gerbsäureanteil des Eichenholzes hat hier in den letzten 100 Jahren ganze Arbeit geleistet. Die Werkstatt in Reutlingen hat inzwischen 25 neue Stahlwinkel nach altem Muster angefertigt, auf dem Bild ist je ein Orignial- und ein neuer Winkel sichtbar. Im Moment werden in der Werkstatt eine ganze Reihe neue Beschlagteile für Notbremseinrichtung, Fensterrahmen und Türen angefertigt.    

17.06.2009

Percy Schmeiser kommt - Die Alb-Bahn bringt Sie hin!

Vom Kampf des "David gegen Monsanto" und seinem Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft berichtet der canadische Farmer und Träger des alternativen Nobelpreises Percy Schmeiser. Näheres zum Programm auf dieser Seite.

Zum Vortrag und Rahmenprogramm am Donnerstag, 25.06.09 bei der Trochtelfinger Fa. Alb-Gold setzen wir Sonderzüge ein, den Fahrplan finden Sie hier

Es gilt der naldo Tarif, Fahrkarten gibt es im Zug.

 

24.04.2009

Saisonstart am 1. Mai

 

Zug- und Busverkehr:

Die Schienenbuszüge (nur Roter Brummer) verkehren nach einem leicht geänderten Fahrplan. Der Zug Münsingen ab 10:30 nach Schelklingen fällt wegen des Radsonderzugs aus Stuttgart aus und verkehrt als Busersatzleistung vom Bahnhofsvorplatz, ebenso der Zug 17:07 ab Schelklingen. Zusätzlich verkehrt ein Frühzug Münsingen ab 7:35 nach Schelklingen und abends von dort um 18:30 zurück nach Münsingen. Ansonsten verkehren die Züge nach diesem Fahrplan

Der Radzug aus Stuttgart verkehrt nach diesem Fahrplan:

Busanbindung zum Oldtimer- und Dampfmaschinenfest am Dottinger Eisberg [hier]

Fest in Münsingen

Die Stadtkapelle begrüßt den Ulmer Spatz auf seiner ersten Fahrt im Jahr 2009, anschließend wird bis 14 Uhr ein Platzkonzert gegeben. Auf der Bahnhofstraße findet ein Flohmarkt statt. Interessierte Gäste können an einer Führung über die Baustelle des Lokschuppens teilnehmen. Treffpunkt ist am SAB-Infostand beim Stellwerk.  Für die Kinder dreht ein Karusell und der RAB-Mini-Kinder-Bus die Runden.

Bewirtung

Für das leibliche Wohl sorgt das Stationsbuffet. Neben dem üblichen Angebot an kleinen waren Speisen und Vesper, Kaffee, Eis und Kuchen gibt es Spanferkel und Schweinehals vom Grill und dazu frisch gezapftes Berg-Bier aus dem nostalgischen Opel-Blitz-Biermobil. Zum Frühschoppen gibt es von 10:30 bis 12:00 Weißwürste und Brezeln.

 

14.04.2009

Sonderzug zum Besuch des Bundespräsidenten

Am Donnerstag 16.04.09 verkehrt ein Sonderzug zum Besuch des Bundespräsidenten von Gammertingen und Münsingen nach Marbach und zurück. Abfahrt ist um 10:38 in Gammertingen, um 11:12 Uhr in Kleinengstingen und um 12:00 in Münsingen, es gilt der naldo-Tarif, Fahrkarten gibt es im Zug oder ab 11:30 Uhr am Münsinger Schalter. naldo-Schülermonatskarten haben Gültigkeit. Der Zug hält auf allen Unterwegsbahnhöfen. Gruppen ab 10 Personen bitten wir um Reservierung beim RAB-KundenCenter Münsingen unter 07381 9394-0.

11.03.2009

Eine neue Epoche für die Alb-Bahn

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VON CHRISTINE DEWALD MÜNSINGEN. Bei einer Baggerschaufel Dreck ließ es Bernd-Matthias Weckler nicht bewenden. Beim symbolischen Baubeginn für den Münsinger Lokschuppen legte der Vorsitzende des Vereins Schwäbische Alb-Bahn los, als wollte er die acht Monate Bauverzögerung aufholen helfen. Der rund 850 000 Euro teure, an drei Seiten verglaste Bau markiert für den Eisenbahn-Verein eine neue Epoche. Für die Stadt Münsingen und das Biosphärengebiet wird er eine zusätzliche Attraktion.

Der Verein Schwäbische Alb-Bahn wird vom Nutzer der Schienenstrecke Kleinengstingen-Schelklingen zur »selbstständigen Eisenbahn«, wie Weckler betonte: Im geplanten Lokschuppen können die Eisenbahner ihre Fahrzeuge stationieren und warten, wie das im 1968 abgebrochenen früheren Lokschuppen am Münsinger Bahnhof möglich war: »Das ist für uns ein Riesensprung nach vorne.« Nicht zuletzt ist der gläserne Schuppen auch ein zentraler Baustein des Projekts »Württemberger Zug«, das die Dampflok der früheren Zahnradbahn samt historischer Waggons nach Münsingen zurückbringt.

Stadt und Landkreis beteiligen sich an dem Projekt. Und das Land steuert aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum über 300 000 Euro bei - ein erstes Beispiel für den Grundsatz, Vorhaben im Biosphärengebiet vorrangig zu fördern, wie der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Wilhelm Röhm betonte, der auch die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.
Eine so ungewöhnliche Idee wie die Wiederbelebung Münsingens als Eisenbahnzentrum und der Bau eines Lokschuppens - der letzte entstand im Landkreis Reutlingen 1902 - braucht viele Mitstreiter. »Miteinander funktioniert's sehr gut«, betonte
Martin Uhlig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Erms-Neckar-Bahn AG, für den die Alb-Bahn geradezu das Musterbeispiel einer schwäbischen »Yes, we can«-Mentalität ist: Die sei nicht nur im Land, sondern weltweit bekannt als die Bahn, bei der sich die Gemeinderäte ihre Bahnsteige selbst bauen. Von der »Erfolgsgeschichte Schwäbische Alb-Bahn« sprach auch Hans-Jürgen Stede als Erster Landesbeamter des Landkreises, der durch die Attraktivität des »Württemberger Zugs« auf eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen hofft.
Das Engagement der Eisenbahner mit ihrem Vorsitzenden Weckler wurde gestern in den Reden neben den Bahnschienen mehrmals betont. Für Münsingens Bürgermeister Mike Münzing ist zum Idealismus aber auch Sachverstand und Ausdauer hinzugekommen - anders hätte das Großprojekt keine Chance auf Verwirklichung gehabt. Seiner Bestimmung übergeben werden soll der Münsinger Lokschuppen am 3. Oktober. (GEA)

27.02.2009

Endlich: Lokschuppen-Baugenehmigung und Förderbescheid eingetroffen

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Die Planungsphase hat sich länger hingezogen als ursprünglich gedacht. Schließlich hat man vor 107 Jahren den letzten Lokschuppen im Landkreis Reutlingen, den in Gönningen, gebaut. "Seither hat es halt eine Menge neuer Vorschriften gegeben", meint Bernd-Matthias Weckler. Doch seit gestern steht das Signal auf Grün für den Lokschuppen am Münsinger Bahnhof. Dietlinde Eckardt vom Regierungspräsidium Tübingen hat den Bewilligungsbescheid nach Münsingen gebracht, die Zustimmung von der Landeseisenbahnaufsicht wird dieser Tage erwartet. 
Der erste Spatenstich ist bereits in der zweiten Märzwoche, rechtzeitig zum Biosphärenmarkt am 3./4. Oktober soll die Halle stehen. Architekt Ralf Straub, inzwischen selbst von der Faszination Eisenbahn angesteckt und Mitglied im Verein: "Das ist machbar." Die Stahlkonstruktion für die Halle stammt von 1942 aus der Ypernkaserne in Reutlingen und ist zur Zeit zur Aufarbeitung in der Schweiz. Die Außenhaut ist dem Bahnhof angepasst, zur Lautertalstraße hin ein großes Schaufenster geplant - für den Württemberger Zug. Der überhaupt ist nämlich Anlass zum Bau der Halle mit 50 auf elf Meter. In jahrzehntelanger Arbeit von den Freunden der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein restauriert, dampft er dann am 3. Oktober von Reutlingen zu seiner "ersten Langstreckenfahrt" auf die Alb. Und bleibt dort. Die Lok 97501, Baujahr 1922, kehrt damit gewissermaßen heim. Als die Zahnradstrecke zwischen Honau und Münsingen noch in Betrieb war, fuhr die Lok vom Tal hinauf auf die Alb und weiter nach Schelklingen, die letzte Fahrt am Abend endete im Münsinger Lokschuppen. Der, irgendwann zwischen 1968 und 1972 abgerissen stand übrigens genau da, wo nun der neue Schuppen gebaut wird. Das neue Gebäude ist natürlich weit mehr als nur ein Unterstand für den Zug. Betriebswerkstatt und Wartungsgrube gehören genauso dazu wie Büros und Sozialräume und machen den ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern das Leben leichter. Kohlenbunker, Schlackengrube und Wasserbefüllstation, Gleisverlegungen und neue Weichen machen die Anlage komplett. Moderne Technik und Reminiszenzen an die Historie jedenfalls sollen so zur Einheit werden. 

Der Alb-Bahn-Verein schultert viel, zum Beispiel auch 9600 Euro an Eigenleistung und 150 000 Euro über Kreditaufnahme, ohne die Stadt aber geht es nicht. Die hat das Gelände zur Verfügung gestellt, gibt dazu noch ebenso wie der Landkreis 60 000 Euro und ist "Maßnahmenträger". Zuschüsse für Projekte aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gibt es ausschließlich für kommunale Vorhaben. Und ohne die 313 700 Euro vom Land für das "außergewöhnliche Projekt", so Dietlinde Eckardt vom Regierungspräsidium Tübingen wäre die Verwirklichung nicht möglich. Über eineinhalb Jahre habe man die Mittel gespart, den höchsten Fördersatz für die "strukturell bedeutsame Maßnahme" veranschlagt. 
Für Bürgermeister Mike Münzing ist es eine klare Sache: Ein Projekt, von dem Stadt und Region profitieren, "gehört nicht nur gewürdigt, sondern auch unterstützt". Optionen und Perspektiven liegen für den Bürgermeister auch auf der Schiene. Wirtschaftliche Interessen zählen da für ihn ebenso wie touristische: "Der Württemberger Zug ist ein Zugpferd für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb." (Südwestpresse 27.02.09)
 

19.02.2009

Projekt "Württemberger Zug": Münsinger Schreinerei rekonstruiert Wagenkasten für die "Wachholder-Bar"

 


Im Rahmen des Projekts "Württemberger Zug" der Schwäbischen Alb-Bahn ist heute der Wagenkasten des Wagens mit der Nummer 2703 per Straßentieflader nach Münsingen gebracht worden. Der Wagen wurde 1908 für die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahn gebaut und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 2006 holten ihn die Alb-Bahner zusammen mit drei weiteren baugleichen Wagen aus Standorten in ganz Deutschland zurück nach Württemberg zurück. Auf die Nummer "2703" wartet später eine besondere Aufgabe: Der Wagen wird als Buffetwagen mit regionalen Spezialitäten im Dampfzug mitrollen. "Im Zusammenspiel mit dem Publikumsmagneten Dampfzug wird das Fahrzeug eine wichtige Rolle bei der Steigerung des Bekanntheitsgrades unserer regionalen Produkte spielen", ist sich Achim Nagel vom Biosphärenteam Schwäbische Alb sicher. Deshalb wird die Rekonstruktion des Wagens auch mit insgesamt 24.000 Euro durch das Biosphärengebiet gefördert.

Alb-Bahn-Chef Weckler freut sich schon jetzt auf die Symbiose von Landschaft, Genuss und Fahrkultur: "Stellen Sie sich vor, Sie sehen aus dem Zugfenster eine Wachholderheide und können im gleichen Moment die Produkte schmecken, die aus dieser Landschaftsform hergestellt werden. Nicht irgendwelche Produkte, sondern unsere echten, hiesigen". Weckler, der seit einem Jahr auch das Biosphärenlädle im Münsinger Stations-Buffet betreibt, ist sich mit seinem Konzept sicher: "Unsere Gäste werden die Alb buchstäblich in einem Zug mit allen Sinnen erfahren, erleben und schmecken, das wird einmalig". Diese Aussicht überzeugte auch bei der Berg-Brauerei, die die Schwäbischen Alb-Bahn nach Kräften unterstützt. „Anstatt Geld in teure Werbung zu stecken unterstützen wir ein so bedeutendes Projekt für die Region. Die Philosphie der Alb-Bahn passt einfach zu uns, hier wird mit bodenständigem Sachverstand, viel Herzblut und den nötigen Visionen ein Projekt mit großem Potential für die ganze Region umgesetzt. Wir freuen uns, dass wir dazu unseren Beitrag als heimischer Familienbetrieb leisten können", so Brauereichef Uli Zimmermann.

So authentisch das Fahrzeug auch für die württembergische Eisenbahngeschichte und den späteren Einsatz auf der Alb-Bahn-Strecke ist, gibt es doch auch Rätsel auf: Das Fahrgestell wurde nach jetzigem Stand 1908 gebaut, der Wagenkasten ist aber vermutlich noch älter. Dieser Umstand fiel den Bahnern auf, als sie am Reutlinger Westbahnhof den Wagenkasten vom Fahrgestell abhoben. Unter den Verblechungen der 1950iger Jahren kam die alte Holzvertäfelung heraus, die Spuren von rotbrauner Lackierung aufwies. "Wäre der Kasten aus der Serie des Fahrgestells, müsste er aber hellgrau lackiert gewesen sein", weiß Alb-Bahn-Vorstandsmitglied Markus Schilling, der mit seinem Kameraden Daniel Pohlmeyer den Transport nach Münsingen wochenlang vorbereitet hatte. Die Bahner vermuten, dass Kasten und Rahmen nach dem Krieg aus zwei beschädigten Fahrzeugen zusammengefügt wurden.

Für die Rekonstruktion bei der Münsinger Schreinerei Deschle werden diese Details noch eine wichtige Rolle spielen, schließlich soll alles wieder so werden, wie es einst war. "Das wird ein Schmuckkästchen", ist sich  Schreinermeister Ernst Deschle sicher. Schon vor Monaten war er zusammen mit den Alb-Bahnern in Museen und Bahnbetriebswerken unterwegs, hat von den einzigen beiden noch erhaltenen Wagen mit Originaleinrichtung Fotos und Skizzen gemacht. Auch die verwendeten Holzarten hat der Spezialist analysiert. So werden die neuen Fensterrahmen aus massiver Eiche, die Holzverschalung außen aus schwarzwälder Weißtanne gefertigt". Wir legen Wert darauf, dass alles, was irgendwie zu beschaffen ist, auch aus heimischen Produktionen kommt, auch wenn es am Ende etwas mehr Mühe macht", meinen Deschle und Weckler schließlich unisono und blicken auf den Wagen und die Arbeit in der Werkhalle des Schreiners: Ende Juli soll der Wagenkasten fertig sein und in Reutlingen wieder auf das bis dahin hauptuntersuchte Fahrgestell gesetzt werden. 

18.02.2009

Vorspann für den Schülerzug

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Sibirische Verhältnisse erleben derzeit auch die Eisenbahner auf der Schwäbischen Alb: Wegen des vielen Schnees musste dem Früh-Schülerzug auf der Schwäbischen Alb-Bahn heute eine Diesellok der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL) vorgespannt werden. „Durch tauendes Wasser besteht die Gefahr, dass über Nacht die Spurrillen an den Bahnübergängen zufrieren, was für die leichten Triebwagen problematisch werden kann“, erklärt ENAG-Betriebsleiter Weckler. Für die 1200 PS starke HzL-Lok mit Bahnräumern indes stellt die Tour über die Alb kein Problem dar. Mit Ihrem 67 Tonnen Gesamtgewicht, bringt sie genug Druck auf die Schienen, um neben dem Ziehen des Triebwagens auch den Schnee beseite zu räumen. Von Gammertingen kommend brachte die im Moment modernste Lok V124 der HzL den Schülerzug bis Münsingen, wo die Mitarbeiter der Erms-Neckar-Bahn (ENAG) mit ihren Gerätschaften zustiegen. Von dort aus ging es ohne Wagen zu einer Räumfahrt durch das Schandental, wo an schattigen Stellen im Moment fast 50 cm Schnee liegen. „Die Strecke nach Schelklingen hat es im Winter wirklich in sich, mit Straßenfahrzeugen kommen wir da nicht mehr ran, die Bahnübergänge müssen aber trotzdem freigemacht werden.“ so Weckler, der heute morgen den Arbeitszug anführte. Größtenteils geschehen die Arbeiten in anstrengender Handarbeit, für teure Technik fehlen der kleinen Bahn die Mittel. Vor vier Jahren war die Strecke Richtung Ulm wegen der Schneemassen zeitweise ganz gesperrt, dies wolle man heuer so gut es geht vermeiden. „Schließlich wollen wir ja auch und gerade im Winter für die Leute da sein“, ergänzt Weckler.

06.07.2008

Sommer auf der "Bahnsteigterasse"

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Ein besonder Genuss ist jetzt im Sommer die Einkehr auf unserer neu eingerichteten Terasse vor dem "Stationsbuffet". Probieren Sie unsere gut sortierte Auswahl von regionalen Speisen und Getränken oder entdecken Sie kleine, feine Spezialitäten von der Schwäbischen Alb in unserem Biosphärenlädle. Bei kühlem Berg-Bier oder einem fruchtig-frischen Lautertal-Bauernhof-Eis lässt es sich nicht nur aushalten, für Eisenbahngenießer wird die Terasse beim Beobachten des Treibens auf dem Bahnhof zum Logenplatz!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Offen Sonn- und Feiertags bis 19. Oktober von 10-18 Uhr Tel. 07381/5017556
Außerdem öffnen wir auf Vorbestellung für Gruppen jederzeit ganzjährig.
 


 


Omnibus-Sonderfahrplan zum 1. Münsinger Biosphärenmarkt und Messe "Schön & Gut"
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Ausflugssonderzug der Schwäbischen Alb-Bahn von Münsingen nach Fridingen am Sonntag 14.09.2008. Vorverkauf ab 01.09.2008 beim ALB-BOTE,...mehr

Sommermorgens im Schmiechtal




Ein besonderes Landschaftserlebnis ist derzeit eine Fahrt mit dem Schülerzug durch das...mehr

14.06.2008

Erste Arbeiten am Lokschuppen haben begonnen

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Nachdem die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) in Fellbach die Untersuchung der bei der ZHL vorhandenen ehemaligen Panzerhallen in unserem Auftrag abgeschlossen hat, steht es fest: Die Stahlteile sind für die weitere Verwendung in einem Hallenbau verwendbar. Sofort haben die SAB-Aktiven mit dem Sortieren und Richten der Tragwerke für den Münsinger Lokschuppen mit den ersten praktischen Arbeiten zum Lokschuppen-Bau begonnen.

Um keine Zeit zu verlieren, wird parallel zum laufenden Baurechtsverfahren die Ausschreibung der Sandstrahl- und Konservierungsarbeiten vorangebracht. Die gesamte Hallenkonstruktion wird dann nach Münsingen gebracht.

Auf dem Bild ist der zweite Vorsitzende Stefan Scheffel und Simon Niemann beim Auseinanderschrauben zweier Deckentragelemente zu sehen.

 

14.01.2008

SAB-Stand auf der CMT war ein voller Erfolg!


Mit auf der CMT vertreten war die SAB dieses Jahr am Stand des "Biosphärengebietes Schwäbische Alb". Im Rahmen eines Aktionstages am 14.01.08 präsentierten der erste Vorsitzende Bernd-Matthias Weckler und das Vorstandsmitlglied Markus Schilling die Angebote des "Zugfahrens im Biosphärengebiet". Die extra für diesen Tag gedruckten 2000 Fahrplanprospekte für 2008 waren schnell vergriffen. Zahreiche Fragen zur Strecke und den touristischen Angeboten konnten beantwortet werden. Großes Interesse unter den Gästen aus dem Mittleren Neckarraum fand das Projekt "Württemberger Zug",  viele fragten sogar schon nach dem Fahrplan für den Dampfzug!

Höhepunkt des Tages war der Besuch des Reutlinger Landrats Thomas Reumann sowie des Bad Uracher Kurdirektors Wolfgang Schütz am SAB-Stand. 

 

13.11.2007

SAB-Broschüre "Bilanz und Potentiale" erschienen

 

Mit Unterstützung von PLENUM im Landkreis Reutlingen konnte jetzt eine Broschüre über die Entwicklung der Schwäbischen Alb-Bahn aufgelegt werden.  Neben einem Vorwort des Reutlinger Landrats Thomas Reumann und dem Grußwort der Schirmherren des Projekts "Württemberger Zug", dem Bundestagsabgeordneten Ernst-Reinhard Beck (CDU) und dem Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm (CDU) sind Statements zur Bedeutung und Zukunft der Alb-Bahn aus Sicht der mittelständischen Unternehmen, der Nahverkehrsplanung, der Gastronomie, des Tourismus und der Landwirtschaft enthalten. Die Broschüre wird so nicht nur zu einem beeindruckenden Gesamtplädoyer für die Bahn über die Alb, es kommen auch die beachtlichen Leistungen und Erfolge der letzten Jahre zum Ausdruck. Die  Zukunft der Bahn als wichtiger Transporteur im Biosphärengebiet und das Projekt "Münsinger Lokschuppen" werden ausführlich erläutert.

Zum Download der Broschüre geht es hier 

12.12.07

Zwei Schlepptenderloks zu Besuch auf der Alb

Im Rahmen des Dreikönigsprogramms der Eisenbahnfreunde Zollernbahn e.V. kommen am Samstag, 5. Januar zwei Dampfloks vor einem langen Sonderzug auf die Alb: Neben der badischen G 12 mit der Nummer 58 311 kommt die Güterzuglok 50 2740 im "Bundesbahn-Look" zum Einsatz. Der Sonderzug kommt aus Karlsruhe und Rottweil und wird in Hechingen vereinigt. Auf der Alb-Bahn verkehrt er dann von Gammertingen bis Marbach und zurück.

Das Programm finden Sie hier

 

09.11.07

Neuer Prospekt "Württemberger Zug"

Frisch aus der Druckerei ist der Prospekt für unser zusammen mit der ZHL e.V. aufgelegtes Zukunfts-Dampf-Projekt eingetroffen. Mit enthalten ist auch das Grußwort unserer Schirmherren, den Abgeordneten Ernst-Reinhard Beck, MdB und Karl-Wilhelm Röhm, MdL.
 

Zum Download geht es hier.

08.11.07

Arbeiten in Grafeneck verlaufen planmäßig

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In vollem Gange befinden sich die Bauarbeiten am neuen Haltepunkt "Grafeneck". Das Ulmer Bauunternehmen Geiger&Schüle hat in den Herbstfereien die Gründungsfundamente und die Bahnsteigkante erstellt. Jetzt wird die Kante hinterfüllt und der Bahnsteigbelag aufgebracht. Das Planum für den Weg zur Schlosssteige ist bereits fertig, auch die Kabeltrassen für die Bahnsteigbeleuchtung sind angelegt. Die Inbetriebnahme ist für den Fahrplanwechsel am 08.12.07 vorgesehen. Während der baubedingten Sperrung fanden zwischen Marbach und Grafeneck auch umfangreiche Forstarbeiten statt.

 

 

07.11.07

Große Berichterstattung im Münsinger Gemeinderat

Aus erster Hand erfuhr der Münsinger Rat am 06.11.07, welch umfangreicher Wandel sich rund um die Schwäbsiche Alb-Bahn vollzogen hat. ENAG-Betriebsleiter und SAB-Vorsitzender Weckler zog dabei in seinen beiden Funktionen eine überaus positive Bilanz: Vom Stilllegungskandidaten zur Erfolgsgeschichte. Eine ganze Reihe von Faktoren und Akteuren hätten dies unter großer Anstrengung ermöglicht. Besonders erwähnenswert sei die hervorragende Zusammenarbeit mit der Region und vor allem den Partnern aus den Gebietskörperschaften. Der Dank der ENAG und des Vereins standen daher für Weckler an erster Stelle. Die Räte wurden dann zu Premierengästen: Erstmals wurde die von PLENUM geförderte Präsentation und die dazu erschienene Broschüre "Die Schwäbische Alb-Bahn -Bilanz und Potentiale-" unter Beisein der Presse der Öffentlichkeit vorgestellt. Bürgermeister Mike Münzing dankte Der ENAG und dem Verein SAB, vor allem aber auch dem Betriebsleiter und Vorstand Weckler für den interessanten Vortrag und das außergewöhnliche Engagement für die Münsinger Eisenbahn und verband damit die Hoffnung, dass der Lokschuppen und das Projekt "Württemberger Zug" als zukünftige Attraktion für die Stadt und die Region zügig realisiert werden möge.

 

 

31.10.07

Neue Schwellen und Schotter

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Erstmals seit Jahren wurden wieder in größerem Umfang Erneuerungen am Gleiskörper der Alb-Bahn vorgenommen. Aus Eigenmitteln finanzierte die ENAG den Austausch von 180 Buchenschwellen zwischen Münsingen und Oberheutal. Die Maßnahme war nötig geworden, weil die alten Schwellen  aus den Jahren 1958 und 1964 abgängig waren und die Schienenbefestigung dadurch labil wurde. Nach dem Wechsel der Schwellen wurde die Strecke geschottert und von einer Spezial-Stopfmaschine der Göppinger Firma Leonhard Weiß gerichtet und neu nivelliert. Gleichzeitig wurde auch der große Bogen in der Münsinger Bahnhofseinfahrt geschottert und hergerichtet udn viele kleinere Abschnitte zwischen Engstingen und Hütten nachgeschottert.  Insgesamt wurden 150 t Granitschotter verarbeitet, die im eigens eingelegten Güterzug von Steinach bei Coburg umweltfreundlich auf der Schiene direkt nach Kleinengstingen befördert wurden. Dort übernahm die Diesellok der Hohenzollerischen Landesbahn und die Mitarbeiter der ENAG-Bahnmeisterei den Zug zur Entlade-Tour über die Alb-Bahn.

 

 

05.10.07

Haltepunkt Offenhausen hergerichtet

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Gerade noch rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres wurde die Verkehrstation Offenhausen "runderneuert". Da im Schülerverkehr nun auch Züge planmäßig  bei Dunkelheit  verkehren, musste die Anlage beleuchtet werden. Seit die neu eingerichtete Bahnsteigbeleuchtung in Betrieb ist, wird der Bahnsteig bei Dunkelheit in ein warmes oranges Licht gehüllt. Die Wegeoberfläche wurde ebenfalls hergerichtet und ein neues Stationsschild wurde dem alten Original nachempfunden. Es ziert nun die Station. Besonderer Dank für die maßgebliche Unterstützung bei der Umsetzung der Arbeiten gilt der Gemeinde Gomadingen mit dem Bauhofsleiter Vöhringer und Mitarbeitern.

 


30.08.07

Der Wichtel-Express fährt wieder...

...wir heißen unsere Gäste herzlich Willkommen!

Fahrten am 29., 30., 31. Aug., sowie am 01., 05., 06., 07. und 08. Sept.

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Auch dieses Jahr haben nicht alle eine Fahrkarte für die Fahrt in den Märchenwald bekommen: An einem einzigen Tag waren sämtliche Veranstaltungtage mit dem St. Johanner Puppentheater Kauter und Sauter restlos ausverkauft! Wenn Sie im nächsten Jahr mit Sicherheit dabei sein wollen, möchten wir Ihnen unsere Vormerkungsliste für 2008 empfehlen, schreiben Sie uns einfach ein kurzes Mail an: info@bahnhof-muensingen.de

Damit die Fahrten zum unvergesslichen Vergnügen für Sie und Ihre Kinder werden, haben wir einige Hinweise für Sie zusammengestellt:

- Abfahrt ist um 15:00 Uhr in Kleinengstingen, der Bahnhof befindet sich neben dem BayWa-Lagerhaus, Rückkehr ist ca. um 18:15 Uhr

- Im Zug und im Theater ist freie Platzwahl, wir bitten freundlich darum, die Sitze nicht mit den Schuhen zu besteigen.

- Für Gepäck und Kinderwägen halten im ersten Wagen einen sicheren Platz bereit, wir bitten die Gänge und Führerstände im Zug jederzeit freizuhalten.

- Das Schauspiel findet im Wald statt und es wird auch bei schlechtem Wetter gespielt. Denken Sie daher bitte an wetterfeste Kleidung und Kopfbedeckungen für sich und die Kinder.

- Ebenso sollten Sie auf festes Schuhwerk achten - Die Spielstätte im Wald ist nicht für Kinderwägen geeignet.

- In Kleinengstingen stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht im Preis enthalten.

Das Alb-Bahn-Team und die Waldwichtel freuen sich auf alle großen und kleinen Fahrgäste und wünschen viel Vergnügen!

13.08.2007

Der Alb-Bahner im neuen Layout...

 

…erscheint künftig dreimal im Jahr. Unter Federführung unseres Mitglieds, dem Landtagsabgeordneten Hagen Kluck wird zukünftig von den Neuheiten entlang der Alb-Bahn zu lesen sein. Die Ausgabe Nr. 2 ist seit dem 13. August an folgenden Auslagestellen zu haben:  

Reutlingen: Modellbahnstation, GEA-ServiceCenter am Burgplatz  Münsingen: Bahnhof, Tourist-Information Bachwiesenstraße 7, GEA-Geschäftsstelle, ALB-BOTE Gutenbergstr. 1, Gasthof Herrmann  Mehrstetten: Gasthof Hirsch im Grünen  Gomadingen: Verkehrsamt und Gasthof Lamm, Gestütsgasthof Marbach, Gestütsgasthof Gulewitsch Offenhausen  Engstingen: Rathaus  Trochtelfingen: ALB-GOLD-KundeCenter und Albquell-Brauhaus  Lichtenstein: Forellenhof Rössle, Bahnhof Honau, Gasthof Stern.

Themen sind diesmal u. a. Indienststellung VS 97 604, Bericht vom Saisonstart, Beginn der Restaurierungsarbeiten am Württemberger Zug, Gleisbauarbeiten.

Viel Spaß beim Lesen! 

 

Download Albbahner Ausgabe 2, August 2007 [pdf, 540 kB] hier


29.04.2007

Zuwachs für den "Roten Brummer"

Nach der Inbetriebsetzungsphase mit ausführlichen Probefahrten im Herbst 2006 wurde heute mit Vs 97 604 der zweite Steuerwagen der ehemaligen Zahnradbahn Honau-Lichtenstein feierlich wieder in Betrieb genommen. Unter der Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Kluck, des Reutlinger Landrats Thomas Reumann, den Bürgermeistern von Münsingen und Gomadingen, den Herren Münzing und Betz, dem Vertreter der Landesnahverkehrsgesellschaft Herrn Schnaitmann, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Erms-Neckar-Bahn AG, Herrn Strähle und den Vertretern der RAB, legte das Fahrzeug seine Jungfernfahrt nach Gomadingen zurück. Dort wurde die Gesellschaft von Gomadinger Bürgern und der Erzeuger- und Vermarktungsintiative "Albkorn" empfangen. Albkorn setzt sich für regionale, naturnahe und gesunde Produktion von Getreide mit Transportwegen unter 50 Km ein und bietet so den hiesigen Bauern nicht nur eine tragfähige Basis zur Sicherung der Landwirtschaft sondern sorgt damit auch für Transparenz gegenüber den Verbrauchern und eine gesunde Ernährung durch die Fortführung und Pflege des traditionell überlieferten Bäcker- und Müllerhandwerks. Wie auch die Alb-Bahn wird Albkorn von Plenum/Regionen Aktiv im Landkreis Reutlingen gefördert.

In Gomadingen wurde der festlich geschmückte Steuerwagen vom Betriebspersonal der SAB in Empfang genommen (Bild rechts). Ab dem 1. Mai wird das Fahrzeug dann im Saisonverkehr auf der Strecke Münsingen-Schelklingen bzw. im Charterverkehr auch Richtung Gammertingen im Einsatz stehen.


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18.04.2007

Alles einsteigen bitte! Es geht wieder los...

wie immer am 1. Mai feiern wir mit Ihnen die Saisoneröffnung. Dieses Mal haben wir gemeinsam mit der Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) und dem Ulmer Spatz-Team rund um den Münsinger Bahnhof einiges geboten:

10:00- 13:00
Weißwurst-Frühschoppen beim Bahnhofswirt

10:20
Der Ulmer Spatz trifft unter dem musikalischen Willkomm der Stadtkapelle Münsingen auf der  Alb ein, die Saison beginnt.

Omnibusschau: Fahrzeugausstellung der RAB mit Infostand und Kinderschminken, Preisrätsel, Kindercaroussell, Rundfahrten mit dem Mini-Omnibus für Kinder, Antik- und Flohmarkt auf der Ladestraße (entlang der Lautertalstraße)  
 
SAB-Pendelbus zum Dampfmaschinenfest auf dem Dottinger Eisberg zu jeder Zugankunft.

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14.04.2007

Der neuen Saisonfahrpläne sind online!

[Hier] finden Sie die neuen Fahrpläne für die Fahrsaison 2007.

05.04.2007

Frohe Ostern

Ostern bei Kaiserwetter, auch auf der Alb ein ungewöhnliches Erlebnis... Wir wünschen allen Fans viel Erfolg bei der Nestlessuche und Kurzweil bis es wieder soweit ist: Saisoneröffnung am 1. Mai 2007!

23.12.2006

Winterpause - Frohe Weihnachten!

Das Team der Schwäbischen Alb-Bahn wünscht allen Fahrgästen und Besuchern frohe und besinnliche Festtage und alles Gute im neuen Jahr. Wir freuen uns Sie im nächsten Frühjahr wieder auf der Alb willkommen heißen zu dürfen.

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29.11.2006

Zahnradlok mit Württemberger Zug auf die Alb

Die in der Aufarbeitung weit vorangeschrittene Zahnradlok und der erste betriebsfähige württembergische Wagen mit der Nummer E 2732 (Baujahr 1904) am 29.11.06 im Reutlinger Westbahnhof

ZHL und SAB vereinbaren umfangreiche Zusammenarbeit:

Die Zahnraddampflok 97 501 wird auf ihrer einstigen Stammstrecke zum Einsatz kommen. Alb-Bahn holt vier württembergische Wagen zurück.

Reutlingen/Münsingen. Große Fortschritte hat inzwischen die Dampflok der Honauer Zahnradbahn gemacht, die von den Freunden der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein (ZHL) am Reutlinger Westbahnhof seit nunmehr 20 Jahren betriebsfähig aufgearbeitet wird. Der Tag, an dem wieder Rauch aus dem schwarzen Koloss aufsteigen wird, ist für Herbert Maier, den Vorsitzenden der ZHL, absehbar geworden. Grund genug, sich Gedanken über den künftigen Einsatz der Lok zu machen.

"Immer, wenn in der Vergangenheit der Schornstein rauchte, kamen die Fahrgäste zu Tausenden.  Die Erfolge des dampfgeführten Sonderverkehrs auf der Alb haben uns veranlasst, dauerhaft nach einer Dampflok und passenden Wagen zu suchen", so Bernd-Matthias Weckler, Vorstand der Schwäbischen Alb-Bahn (SAB): "Die Kosten für die Anmietung und die Überführung der Loks und Wagen von anderen Bahnen hat einfach zu viel Aufwand verursacht. Die positive Entscheidung über den Weiterbetrieb der Schwäbischen Alb-Bahn war die Grundlage für die weiteren Planungen". Dass nicht nur der Bestand der immer wieder stilllegungsgefährdeten Strecke Engstingen-Schelklingen inzwischen gesichert scheint, sondern sogar gleich die Originaldampflok der Schwäbischen Alb-Bahn auf ihre alte Strecke zurück verpflichtet werden konnte, ist für Weckler ein "Riesenglück".  

Doch damit nicht genug: Weil eine Lok allein noch keinen Zug ausmacht, stöberte Weckler in wenigen Wochen die letzten noch erhaltenen württembergischen Personenwagen mit offener Plattform auf. Dass es sich dabei nicht um irgendeine, sondern eben um die Wagengattung  handeln musste, die früher von der Zahnradlok die Honauer Steige hinaufgeschoben wurden, versteht sich fast von selbst. Komplett aus Holz erbaut, waren die Wagen früher mit Holzlatten verkleidet, weshalb sie vom Publikum bald "Brettleswäga" genannt wurden. Die letzten vier noch erhaltenen Wagen aus den Jahren 1904 bis 1909 holte Weckler in den vergangenen Wochen aus ganz Deutschland zurück, den weitesten Weg machte ein Wagen aus Minden in Westfalen.

Damit das Original-Württemberger-Zügle im Jahr 2008 über die Alb zuckeln kann, haben die beiden Vereine jetzt eine umfangreiche Zusammenarbeit vereinbart. So soll unter anderem in Münsingen ein Lokomotivschuppen mit Werkstatt entstehen, die Wagen sollen nach und nach das Äußere der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn zurück erhalten und weiteres Personal muss ausgebildet und abgenommen werden.

Bis das soweit ist, werden die beiden Vereinsvorstände mit ihren Mannschaften im kommenden Jahr aber noch einmal alle Kraft in die Restaurierung ihrer Schmuckstücke investieren. Hilfe ist dabei von jeder Seite willkommen. " In den letzten Jahren wurde rund um die Alb-Bahn beachtliches geleistet und wir erhalten viel Zuspruch aus der Bevölkerung und den Verwaltungen. Ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, gemeinsam mit unseren Partnern in der Region unsere anspruchsvollen Pläne Stück für Stück Realität werden zu lassen", so Alb-Bahn-Betriebsleiter Weckler.

Einen Eindruck von den am Montag eingetroffenen Personenwagen und den Baufortschritten an der Zahnradlok können sich Interessierte am Sonntag, 03.12.06 verschaffen. Von 10-18 Uhr ist Tag der offenen Tür in der Eisenbahnwerkstatt am Reutlinger Westbahnhof.  Für das leibliche Wohl sorgen die Zahnradbahner. Mit dabei beim Reutlinger Werkstattfest sind erstmals auch die Alb-Bahner: Im württembergischen Büffetwagen, der "Älbler-Bar"  werden die Gäste mit flüssigen Spezialitäten von der Schwäbischen Alb erwartet.

 

12.10.2006

Hurra, die Schule rollt!

REUTLINGEN. Hauptbahnhof, Dienstag 6.30 Uhr: Bernd-Matthias Weckler hat nur drei Stunden geschlafen. Aber das ist nicht der Grund, warum der Vorsitzende der »Schwäbischen Alb-Bahn« etwas muffig dreinschaut. »Ich hab' eine derartige Anspannung«, entschuldigt der 31-Jährige seine gedämpfte Stimmung. Gerade eben hat er erfahren, dass die historische Lok V 100 aus Stuttgart unterwegs liegen geblieben ist.

Ausgerechnet heute muss so etwas passieren, wo der 2003 gegründete Verein die bisher größte Personenbeförderung seiner Geschichte unternimmt. Zwei Loks und zwölf Waggons sind geordert, um 850 Schüler und 50 Lehrer der Eichendorff-Realschule auf die Alb oder nach Ulm zu bringen. »Wir arbeiten mit sechs Eisenbahn-Unternehmungen und vier Eisenbahn-Vereinen zusammen«, erklärt Weckler. 6.52 Uhr: »Achtung auf Gleis drei fährt ein der Sonderzug aus Tübingen«, verkündet Fahrdienstleiter Helmut Tröster im berufsmäßig gut gelaunten Tonfall. Auf den Bahnsteigen ist es noch dunkel. Müde Pendler staunen, als die 40 Jahre alte Diesellok mit ihren Waggons heranrauscht. Auf die »Eisenbahnfreunde Zollernbahn«, die für die Überführung des ersten Zuges zuständig sind, ist Verlass.

7.15 Uhr: Weckler gibt seinen Männern auf dem Bahnsteig letzte Instruktionen. Klassenweise sind die Schüler den Waggons zugeteilt. Die beiden Züge sollen in verschiedene Richtungen abfahren. Zug eins nimmt die Route über Tübingen, Hechingen, Gammertingen und Engstingen nach Münsingen. »Das wird anspruchsvoll, dort ist sehr viel Verkehr«, meint Weckler und ist froh, dass die Hohenzollerische Landesbahn sich so kooperativ gezeigt hat.

Der verspätete zweite Zug soll über Plochingen, Ulm, Blaubeuren und Schelklingen nach Münsingen fahren. Unterwegs gibt es verschiedene Haltestationen, je nachdem, wohin die Schüler reisen möchten. Einige wollen in Ulm aussteigen, andere den Blautopf besuchen, wieder andere eine Radtour rund um Münsingen machen. Auch Offenhausen, Marbach, Trochtelfingen und Engstingen sind Ziele für die Klassenfahrten.

7.20 Uhr: Jetzt wird es lebendig auf dem Bahnsteig. Klassenweise kommen Schüler die Treppen heraufgestürmt. Aus den Waggons des ersten Zuges wabern dichte Dampfschwaden von der Heizung. Weckler hat soeben Rektor Werner Zey informiert, dass der zweite Zug verspätet eintrifft. Er verspricht, dass sich die Abfahrt allenfalls um eine halbe Stunde verzögert. Alles sei vorbereitet, erklärt der Zugführer, »sobald die Lok da ist, geht's rund.«

Am Gelingen der Jubiläums-Klassenfahrt hat er ein persönliches Interesse, Weckler war nämlich einst selber Schüler der Eichendorff-Realschule. Ein wenig hat sich seine Anspannung gelegt. Auf die Frage, ob das gewaltige Unternehmen eine Wiederbelebung des Zugverkehrs auf die Alb fördern könnte, muss er schmunzeln und meint, »schreiben Sie, der direkte Weg über Honau wäre dem Weckler lieber.«

7.50 Uhr: Zug eins fährt pünktlich ab. Rektor Zey wird mit der anderen Hälfte seiner Schüler im zweiten Zug mitfahren und hat daher noch etwas Zeit. »Es war uns wichtig im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens eine gemeinsame Sache zu machen«, betont er. Im Grunde genommen sei die Schul-Ausfahrt eine »Einheit in Vielheit«, überlegt der Rektor. »Wir benutzen das gleiche Beförderungsmittel und haben eine Vielzahl an Zielen.«

8.10 Uhr: Zug zwei steht bereit. Die Schüler stürmen ausgelassen die Abteile. Nur zehn Minuten später schrillt Wecklers Trillerpfeife zur Abfahrt. Einige Mädchen winken mit weißen Taschentüchern aus dem Abteilfenster. Inzwischen ist die Sonne aufgegangen. Die Eichendorff-Schüler bekommen ein prima Ausflugswetter. (GEA)

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06.10.2006

Einladung zum Münsinger "Bahnhofsbesen"

Liebe Mitglieder, liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren

Zum Saisonschluss am 15. Oktober veranstalten wir erstmalig den "Bahnhofsbesen", eine gesellige Schankwirtschaft im neu gestalteten Bahnhofscafe. Neben typisch herbstlich-schwäbischen Spezialitäten und neuem Ermstal-Wein wird es ab 15 Uhr auch live Musik vom Klavier und Akkordeon geben. Lassen Sie die Saison 2006 mit einer gemütlichen Schienenbusfahrt durch das herrlich gefärbte Schandental ausklingen und kehren Sie anschließend zu Kaffee und Kuchen oder zum zünftigen Schmaus bei uns ein. Der Vorstand der SAB freut sich auf Ihren Besuch und sendet

Herzliche Grüße aus Münsingen

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02.09.2006

Herstellung der Verkehrssicherheit

Einen Arbeitszugeinsatz der besonderen Art gab es zwischen Münsingen und Gomadingen. Einige Bäume mussten außerplanmäßig beschnitten werden, weil durch ein Unwetter die Gefahr des Astbruches bestand. Mit Schienenbus und Hebebühne kein Problem für das Alb-Bahn-Team, das zwischendurch die ebenfalls ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit gestalteten neuen Arbeitsjacken präsentiert... 

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26.08.2006

Sicherungsarbeiten an der Freileitung

Durch den fortschreitenden Diebstahl der Kupferdrähte wurde es notwendig, Sicherungsmaßnahmen an der Telegrafenleitung durchzuführen. Leider mussten dabei auch eingie Masten ganz entfernt werfden, deren Standsicherheit sich als nicht mehr ausreichend erwies. Der Fortbestand der Leitung ist durch die dreisten und teilweise rabiaten Diebesaktionen ernsthaft gefährdet. Besonders durch die einseitige Belastung der Masten und dem wilden Herunterrreißen der Drähte kann an vielen Stellen eine sachgerechte Instandsetzung nur in Form eines Neubaus in Frage kommen. Zunächst gilt es jedoch, die Sicherheit für Bahn- und Straßenbenutzer zu gewährleisten, was zur Demontage einiger Abschnitte führte.

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05.08.2006

Die "Ersten Schritte" des Vs 97 604

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Am 04. August wurde in Kleinensgtingen der aufgearbeitete Zanhradbahn-Steuerwagen 97 604 vom Straßentieflader abgeladen. Am daraufolgenden Samstag wurde der Wagen im Rahmen einer Überführungsfahrt nach Münsingen mitgenommen. Es handelte sich um die ersten Kilometer, die das Fahrzeug nach seiner mehr als 10 jährigen Abstellungszeit  nach der Aufarbeitung  zurücklegte. In Münsingen werden nun noch einige Restarbeiten, vor Allem an der Inneneinrichtung erledigt. Das Fahrzeug soll bis zum Ende der Saison  im Betrieb gestestet werden, bevor im Frühjahr 2007 die offizielle Inbetriebnahme erfolgt.

17.07.2006

Schwäbisches Schienenbustreffen in Münsingen

Ein "Stelldichein" der besonderen Art gaben sich am 16.Juli.2006 die drei Schienenbusgarnituren, welche auf der Schwäbischen Alb heimisch sind. Während sich der "Ulmer Spatz" und "Roter Brummer" dieses Jahr einer deutlichen Nachfragesteigerung im Freizeitverkehr erfreuen dürfen, wurden die MAN-Schienenbusse durch die zeitweise Stationierung beim HZL-Verkehrsbetrieb Ringzug in Immendingen auf der Schwäbischen Alb selten gesehen. Anlässlich einer Rundfahrt für eine Reisegruppe aus der Schweiz kamen die beiden MAN-Motorwagen der Hohenzollerischen Landesbahn AG nun erstmals wieder auf die Schwäbische Alb-Bahn Gammerlingen-Kleinengstingen-Schelklingen.

Da der sonntägliche Takt-Fahrplan für den Sonderzug keine günstige eigene Trasse zulief, wurde die HZL-Fuhre in Kleinengstingen kurzerhand vom "Ulmer Spatz" übernommen. Am Zugschluss der vierteiligen Schienenbusgarnitur tuckerten die Schweizer Gäste in einer regelrechten "Schienenbusschlange" über die Albhochfläche. In Münsingen machte der "Rote Brummer dann erstmals Bekanntschaft mit den Privatbahn-Kollegen". Vereinigt ging es durch das romantische Schandental bergab bis Schelklingen, wo sich die MAN-Garnitur als Sonderzug wieder auf eigene Faust über Sigmaringen nach Tuttlingen aufmachte. Das Bild zeigt alle drei Garnituren beim Umstellen der "Kurswagen" im Betriebsmittelpunkt der Schwäbischen Alb-Bahn, dem reaktivierten und restaurierten Bahnhof Münsingen.

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11.07.2006

Einheitliche Dienstkleidung

Seit Beginn der Saison 2006 sind alle Eisenbahner der Schwäbischen Alb-Bahn in einheitlicher Dienstkleidung unterwegs. Im Schienenbus Ulmer Spatz, wie schon die Jahre zuvor, mit roten T-Shirt. Bei der Schwäbischen Alb-Bahn im Roten Brummer mit hellblauem Hemd mit SAB-Logo am Kragen.


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11.07.2006

Besuch für unsere Eisenbahn

Die Kreistagsfraktion der Grünen und Unabhängigen besuchte im Rahmen einer Klausurtagung auf der Schwäbischen Alb unsere Eisenbahn. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Mike Münzing und einer Führung durch die neue Ausstellung "Reiseziel Natur" im Bahnhof Münsingen wurden die Politikerinnen und Politiker umfassend über die Entwicklung des Verkehrs und die Zukunftsplanungen durch Betriebsleiter Weckler informiert. Große Beachtung fanden die Anstrengungen des Vereins SAB sowie der ENAG zur Rettung der Strecke und dem Ausbau des verkehrlichen Angebotes. "Wir befinden uns eindeutig im Aufwärtstrend. So viele Charter- und Sonderzüge wie 2006 habe man bisher noch in keinem Jahr seit Beginn des Ausflugsverkehrs im Jahr 1999 verzeichnen können. Bei annähernd 50 Jahresbetriebstagen mit ehrenamtlichem Personal stoße man jedoch mehr denn je an die personellen Grenzen. Wichtig sei nun, dass die öffentliche Hand die Alb-Bahn nicht auf halben Wege im Stich lasse," so Weckler im Hinblick auf die derzeitige Diskussion um die Streichung der Regionalisierungsmittel. "Für den Fraktionsvorsitzenden Friedemann Salzer ist die Unterstützung der Eisenbahn für die Grünen traditionell keine Frage. So hätten sich die Grünen als einzige Partei schon seinerzeit gegen die Demontage der Linie Reutlingen-Honau gewehrt. Nicht zuletzt durch die Aktion des SAB e.V. habe die Schwäbische Alb-Bahn-Strecke glücklicherweise nicht nur gerettet werden können, sondern als umweltfreundlicher Verkehrsträger im Schüler- und Ausflugsverkehr gleich einem 'eisernen Band' große Bedeutung für die strukturelle Weiterentwicklung der Region erlangen können." "Ein Gewinn für den gesamten Landkreis." wie es Fraktionsmitglied Christoph Joachim auf den Punkt brachte.


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23.05.2006

Mit Alb-Bote und -Bahn zur Landesgartenschau nach Heidenheim

Im ausverkauften ALBBOTE-Sonderzug zur LGS nach Heidenheim fuhren 240 Münsinger Bürgerinnen und Bürger am 21.Mai. Am gleichen Tag gab es zusätzlich zum üblichen Sonntagsangebot auch einen Sonderzug mit dem Schienenbus von Gomadingen zum Landesposaunentag in Ulm.  Der Andrang war so groß, dass in Münsingen zusätzlich noch ein Entlastungsbus bereitgestellt werden musste. Abends wurden die beiden Sonderzüge in Blaubeuren vereinigt und fuhren gemeinsam bis Kleinengstingen. Mehr als 400 Fahrgäste wurden so in einem Zug befördert!

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02.05.2006

Saisoneröffnung Schwäbische Alb-Bahn

Seit dem 30. April 2006 verkehren bis einschließlich Sonntag, dem 15. Oktober an allen Sonn- und Feiertagen wieder die Schienenbusse "Roter Brummer" und "Ulmer Spatz" auf der Schwäbischen Alb-Bahn zwischen Schelklingen und Kleinengstingen.

Am Sonntag, dem 30. April 2006 wurde feierlich der Bahnhof Münsingen mit seiner neu gestalteten Ausstellung und dem Info-Zentrum eröffnet.

Am 01.Mai 2005 war die badische Tenderdampflok 75 1118 mit dem Zug der Lokalbahn Amstetten – Gerstetten zu Gast auf der Schwäbischen Alb-Bahn.

20.04.2006

Aktiv-Woche bei der Schwäbischen Alb-Bahn

In der Woche nach Ostern wurden auf der Schwäbischen Alb-Bahn bezüglich der Vegetation umfassende Arbeiten an der Strecke vorgenommen.

Da die Strecke nur an Schultagen im Schülerschienenverkehr befahren wird, musste auf diesen Verkehr keine Rücksicht genommen werden. Im Einsatz war u. a. ein Zweiwegebagger. Nun kann die Fahrsaison 2006 bald beginnen!

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31.04.2006

Die neuen Prospekte für 2006 sind da!

Rechtzeitig vor Saisonbeginn sind die neuen Prospekte zum Thema "Schwäbische Alb-Freizeitnetz" der RAB und des Naldo eingetroffen. Im RAB-Prospekt erfahren Sie alles über den Schienenbus "Ulmer Spatz," seine Einsätze und die Möglichkeiten für Charterfahrten. Auch der Gesamtfahrplan für die Sonderfahrten am 1.Mai (mit Plandampf) ist abgedruckt. Das Naldo-Heftchen beinhaltet das vollständige Angebot für Bus- und Zugverbindungen im Freizeitnetz und der anschließenden Strecken.

Spätzle-Express geht auf Tour

Ein ganz besonderes Angebot bringt die RAB auf die Gleise, wenn aus dem "Ulmer Spatz"  ein Spätzle-Express wird: An 15 Terminen unter der Woche im Sommer verkehrt der nostalgische Schienenbus von Ulm ohne Umsteigen bis zum Nudelhersteller ALB-GOLD. In unmittelbarer Nähe zum Alb-Gold Kundenzentrum befindet sich der "Spätzles-Bahnhof", der neue Haltepunkt an der Schwäbischen Alb-Bahn. Nach Besichtigung des Kräutergartens und der gläsernen Produktion besteht die Möglichkeit, um über den Landmarkt mit den vor Ort produzierten Nudel-Spezialitäten und seinen ausgewählten regionalen Köstlichkeiten zu bummeln. Von denen die meisten aus biologischer Produktion von Bauern der Reutlinger Alb stammen. Im Restaurant "Sonne" warten kulinarische Leckerbissen auf die Besucher. Bevor die Fahrt über Münsingen und Schelklingen wieder zurück an die Donau führt ...

Steuerwagen-Aufarbeitung macht Fortschritte

Kurz vor Saisonbeginn strahlt der original Honauer Zahnrad-Steuerwagen Vs 97 605 wieder im purpurroten Lack. In der Werkstatt der Freunde der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein e.V. (ZHL) am Reutlinger Westbahnhof hat das 1959 gebaute Fahrzeug seit Dezember 2005 durch Ehrenamtliche Helfer der ZHL und der SAB einen komplett neuen Außenanstrich sowie neue Fenster und Einfassungen erhalten. Der Führerstand wurde originalgetreu aufgearbeitet. sogar das blaue Kunstleder zum Bezug der Ablageflächen konnte wiederbeschafft werden. In unzähligen Arbeitsstunden wurde das Dach abgedichtet, die Elektrik aufgearbeitet, eine komplett nach historischen Vorlagen angefertigte Beschriftung angebracht und der Einbau einer Verkaufstheke vorbereitet. Auch die Aluminuim-Zierleiste, die sogenannte "Bauchbinde", im typischen 50er-Jahre Stil wurde detailgetreu instand gesetzt. Der zweite Wagen des "Roten Brummer", der Vs 97 604, wird in den nächsten Tagen von der Fahrgestell-Ausbesserung aus der Eifel zurück erwartet.

Spatz-Team nun auch bis Gammertingen kundig

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die Saison 2006 auf vollen Touren. Im Zuge der Fahrten zum neuen Haltepunkt ALB-GOLD wurden die Lokführer des "Ulmer Spatz" von der ENAG und der HZL für den Einsatz auf dem Landesbahnteil der Alb-Bahn fit gemacht. Zwei davon legten zuvor die Prüfung nach den Fahrdienstvorschriften für nichtbundeseigene Eisenbahnen (FV-NE) ab. Unter der Leitung von ENAG-Betriebsleiter Weckler und HZL-Lehrlokfüher Karkosz machte sich das Team danach auf den kurvenreichen Weg nach Gammertingen. Mit von der Partie war auch der Spatz-Motorwagen 798 653, der nun ebenfalls streckenkundig ist .

29.03.2006

Eröffnung Haltepunkt Trochtelfingen ALB-GOLD

Am letzten Märzwochenende, dem 25. und 26.März 2006 konnte der neue Haltepunkt Trochtelfingen ALB-GOLD eröffnet werden. Zur feierlichen Einweihung, verbunden mit dem großen Frühlingsmarkt der Firma ALB-GOLD, fuhr der nostalgische "Ulmer Spatz" erstmals in diesem Jahr von Ulm auf die Schwäbische Alb. Die Hohenzollerische Landesbahn (HZL), auf deren "Territorium" die neue Haltestelle liegt, kam von Gammertingen mit zwei Triebwagen zur Eröffnungsfeier.

29.03.2006

Streckensperrung aufgehoben

Seit Mittwoch, dem 22. März 2006 19.00 Uhr ist die Schwäbische Alb-Bahn auch wieder auf dem unteren Abschnitt Münsingen Hütten (Schelklingen) befahrbar. Die Sperrung ist nach 5 Stunden harter Arbeit nun wieder aufgehoben. Dabei wurden sieben Bäume zerkleinert und weggeräumt, fünf Bahnübergänge von einer 5 cm dicken Eisschicht frei geräumt und es gab meterhohe Schneefontänen bei Pflugfahrten mit der Diesellok. Dabei waren Ralf Riede, Gerd Schmid, Jens Fehrenbach, Marko Nicklich und die örtlichen Betriebsleiter der ENAG Bernd-Matthias Weckler, Dietmar Baur und natürlich die HZL-Diesellok V 150.

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18.03.2006

Achtung!

Wider erwarten muss der Schienenersatzverkehr zwischen Münsingen und Hütten nochmals um eine Woche bis 27.02.2006 verlängert werden.

Im Schandental liegen teilweise bis zu 50 cm Schnee (gemessen Schienenoberkannte). Außerdem behindert ein Baum die Durchfahrt, der zur Zeit auf Grund der Schneemassen nicht weggeräumt werden kann. Wir bitten die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Der Verkehr zwischen Münsingen und Gomadingen wird in der Woche 20.03. bis 24.03.2006 von einem Triebwagen der HZL gefahren.

24.02.2006

Neuer Triebwagen testweise auf der Schwäbischen Alb-Bahn unterwegs

Seit Mittwoch, dem 15.Februar 2006 verkehrt im Schülerverkehr auf der Schwäbischen Alb-Bahn ein Triebwagen von Typ NE81. Das Fahrzeug mit dem Baujahr 1993 stammt von der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft und war bis Dezember auf der Strecke Hanau- Kahl - Schöllkrippen im Einsatz.
Noch bis zum 20. März findet auf dem Abschnitt Münsingen - Hütten Schienenersatzverkehr statt. Wir bitten die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Ab dem 20. März läuft der Zugverkehr dann wieder planmäßig mit Triebwagen der Baureihe 628.

Achtung!

Aufgrund des Wintereinbruchs ist die Strecke zwischen Hütten und Münsingen nicht befahrbar. Die Regelung über den Schienenersatzverkehr wird aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse zunächst bis auf weiteres verlängert. Fahrgäste des Zuges 355 (6.35 Uhr Abfahrt Münsingen) werden gebeten den Omnibus 6.38 Uhr ab Busbahnhof Münsingen am Bahnhofsvorplatz zu benutzen.

Fahrgäste des Zuges 376 (Ankunft Münsingen 18.19 Uhr) werden ab Hütten mit Taxis weiterbefördert. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

06.01.2006

Schmiechener Bahnbrücke fertig gestellt

In Schmiechen bei Schelklingen konnte die neue Brücke, welche Bestandteil der künftigen Ortsumfahrung ist, für die Schwäbische Alb-Bahn, wie geplant zum 09. Januar 2006 fertig gestellt werden. Nach rund sieben Monaten Bauzeit ist damit die Schwäbische-Alb-Bahn wieder auf ihrer vollen Länge befahrbar.

Die Brücke dient der Donautalbahn Richtung Ehingen sowie der Schwäbischen-Alb-Bahn Richtung Münsingen.

Achtung

Aufrgrund des Wintereinbruches ist die Strecke zwischen Hütten und Münsingen nich befahrbar. Die Regelung über den Schienenersatzverkehr wird aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse zunächst bis 20. Januar 2006 verlängert.
Fahrgäste des Zuges 255 (06.35 Uhr Abfahrt Münsingen) werden gebeten den Omnisbus 06.38 Uhr ab Busbahnhof Münsingen am Bahnhofsvorplatz zu benutzen.

Fahrgäste des Zuges 376 (Ankunft Münsingen 18.19 Uhr) werden ab Hütten mit Taxis weiterbefördert. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

02.01.2006

Brückenbaustelle Schmiechen-Albbahn

Die Arbeiten an der Schmiechener Brücke der Schwäbischen-Alb-Bahn gehen zügig dem Ende entgegen. Die Gleise liegen bereits und sind eingeschottert. Die Donautalstrecke nutzt die Brücke bereits. Die ENAG-Betriebsleitung Münsingen rechnet mit der planmäßigen Wiederaufnahme des Zugverkehrs zum 09.01.06.

07.10.2005

Überführungsfahrt Motorwagen "Ulmer Spatz"

Am 07.10.2005 wurde als Ersatz für den defekten Schienenbus 796 625 ein Motorwagen vom "Ulmer Spatz" aufgrund der Baustelle in Schmiechen über Sigmaringen, Gammertingen und Engstingen nach Münsingen überführt.