14.06.2008
Erste Arbeiten am Lokschuppen haben begonnen
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Nachdem die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) in Fellbach die Untersuchung der bei der ZHL vorhandenen ehemaligen Panzerhallen in unserem Auftrag abgeschlossen hat, steht es fest: Die Stahlteile sind für die weitere Verwendung in einem Hallenbau verwendbar. Sofort haben die SAB-Aktiven mit dem Sortieren und Richten der Tragwerke für den Münsinger Lokschuppen mit den ersten praktischen Arbeiten zum Lokschuppen-Bau begonnen.
Um keine Zeit zu verlieren, wird parallel zum laufenden Baurechtsverfahren die Ausschreibung der Sandstrahl- und Konservierungsarbeiten vorangebracht. Die gesamte Hallenkonstruktion wird dann nach Münsingen gebracht.
Auf dem Bild ist der zweite Vorsitzende Stefan Scheffel und Simon Niemann beim Auseinanderschrauben zweier Deckentragelemente zu sehen.
19.11.2008
Meiste Hürden sind genommen
Probleme bei Lokschuppen-Bau - Spatenstich aber wohl noch im Dezember
der Schwäbischen Alb-Bahn.Spenden sie für den Fortgang der Arbeiten:
SAB
e.V.
Spendenkonto 110 143
589
KSK Reutlingen 640 500
00
Kennwort
„Lokschuppen“#
27.02.2009
Endlich: Lokschuppen-Baugenehmigung und Förderbescheid eingetroffen
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Die Planungsphase hat sich länger hingezogen als ursprünglich gedacht. Schließlich hat man vor 107 Jahren den letzten Lokschuppen im Landkreis Reutlingen, den in Gönningen, gebaut. "Seither hat es halt eine Menge neuer Vorschriften gegeben", meint Bernd-Matthias Weckler. Doch seit gestern steht das Signal auf Grün für den Lokschuppen am Münsinger Bahnhof. Dietlinde Eckardt vom Regierungspräsidium Tübingen hat den Bewilligungsbescheid nach Münsingen gebracht, die Zustimmung von der Landeseisenbahnaufsicht wird dieser Tage erwartet.
Der erste Spatenstich ist bereits in der zweiten Märzwoche, rechtzeitig zum Biosphärenmarkt am 3./4. Oktober soll die Halle stehen. Architekt Ralf Straub, inzwischen selbst von der Faszination Eisenbahn angesteckt und Mitglied im Verein: "Das ist machbar." Die Stahlkonstruktion für die Halle stammt von 1942 aus der Ypernkaserne in Reutlingen und ist zur Zeit zur Aufarbeitung in der Schweiz. Die Außenhaut ist dem Bahnhof angepasst, zur Lautertalstraße hin ein großes Schaufenster geplant - für den Württemberger Zug. Der überhaupt ist nämlich Anlass zum Bau der Halle mit 50 auf elf Meter. In jahrzehntelanger Arbeit von den Freunden der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein restauriert, dampft er dann am 3. Oktober von Reutlingen zu seiner "ersten Langstreckenfahrt" auf die Alb. Und bleibt dort. Die Lok 97501, Baujahr 1922, kehrt damit gewissermaßen heim. Als die Zahnradstrecke zwischen Honau und Münsingen noch in Betrieb war, fuhr die Lok vom Tal hinauf auf die Alb und weiter nach Schelklingen, die letzte Fahrt am Abend endete im Münsinger Lokschuppen. Der, irgendwann zwischen 1968 und 1972 abgerissen stand übrigens genau da, wo nun der neue Schuppen gebaut wird. Das neue Gebäude ist natürlich weit mehr als nur ein Unterstand für den Zug. Betriebswerkstatt und Wartungsgrube gehören genauso dazu wie Büros und Sozialräume und machen den ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern das Leben leichter. Kohlenbunker, Schlackengrube und Wasserbefüllstation, Gleisverlegungen und neue Weichen machen die Anlage komplett. Moderne Technik und Reminiszenzen an die Historie jedenfalls sollen so zur Einheit werden.
Der Alb-Bahn-Verein schultert viel, zum Beispiel auch 9600 Euro an Eigenleistung und 150 000 Euro über Kreditaufnahme, ohne die Stadt aber geht es nicht. Die hat das Gelände zur Verfügung gestellt, gibt dazu noch ebenso wie der Landkreis 60 000 Euro und ist "Maßnahmenträger". Zuschüsse für Projekte aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gibt es ausschließlich für kommunale Vorhaben. Und ohne die 313 700 Euro vom Land für das "außergewöhnliche Projekt", so Dietlinde Eckardt vom Regierungspräsidium Tübingen wäre die Verwirklichung nicht möglich. Über eineinhalb Jahre habe man die Mittel gespart, den höchsten Fördersatz für die "strukturell bedeutsame Maßnahme" veranschlagt.
Für Bürgermeister Mike Münzing ist es eine klare Sache: Ein Projekt, von dem Stadt und Region profitieren, "gehört nicht nur gewürdigt, sondern auch unterstützt". Optionen und Perspektiven liegen für den Bürgermeister auch auf der Schiene. Wirtschaftliche Interessen zählen da für ihn ebenso wie touristische: "Der Württemberger Zug ist ein Zugpferd für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb." (Südwestpresse 27.02.09)
11.03.2009
Eine neue Epoche für die Alb-Bahn
VON CHRISTINE DEWALD MÜNSINGEN. Bei einer Baggerschaufel Dreck ließ es Bernd-Matthias Weckler nicht bewenden. Beim symbolischen Baubeginn für den Münsinger Lokschuppen legte der Vorsitzende des Vereins Schwäbische Alb-Bahn los, als wollte er die acht Monate Bauverzögerung aufholen helfen. Der rund 850 000 Euro teure, an drei Seiten verglaste Bau markiert für den Eisenbahn-Verein eine neue Epoche. Für die Stadt Münsingen und das Biosphärengebiet wird er eine zusätzliche Attraktion.
Der Verein Schwäbische Alb-Bahn wird vom Nutzer der Schienenstrecke Kleinengstingen-Schelklingen zur »selbstständigen Eisenbahn«, wie Weckler betonte: Im geplanten Lokschuppen können die Eisenbahner ihre Fahrzeuge stationieren und warten, wie das im 1968 abgebrochenen früheren Lokschuppen am Münsinger Bahnhof möglich war: »Das ist für uns ein Riesensprung nach vorne.« Nicht zuletzt ist der gläserne Schuppen auch ein zentraler Baustein des Projekts »Württemberger Zug«, das die Dampflok der früheren Zahnradbahn samt historischer Waggons nach Münsingen zurückbringt.
Stadt und Landkreis beteiligen sich an dem Projekt. Und das Land steuert aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum über 300 000 Euro bei - ein erstes Beispiel für den Grundsatz, Vorhaben im Biosphärengebiet vorrangig zu fördern, wie der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Wilhelm Röhm betonte, der auch die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.
Eine so ungewöhnliche Idee wie die Wiederbelebung Münsingens als Eisenbahnzentrum und der Bau eines Lokschuppens - der letzte entstand im Landkreis Reutlingen 1902 - braucht viele Mitstreiter. »Miteinander funktioniert's sehr gut«, betonte Martin Uhlig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Erms-Neckar-Bahn AG, für den die Alb-Bahn geradezu das Musterbeispiel einer schwäbischen »Yes, we can«-Mentalität ist: Die sei nicht nur im Land, sondern weltweit bekannt als die Bahn, bei der sich die Gemeinderäte ihre Bahnsteige selbst bauen. Von der »Erfolgsgeschichte Schwäbische Alb-Bahn« sprach auch Hans-Jürgen Stede als Erster Landesbeamter des Landkreises, der durch die Attraktivität des »Württemberger Zugs« auf eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen hofft.
Das Engagement der Eisenbahner mit ihrem Vorsitzenden Weckler wurde gestern in den Reden neben den Bahnschienen mehrmals betont. Für Münsingens Bürgermeister Mike Münzing ist zum Idealismus aber auch Sachverstand und Ausdauer hinzugekommen - anders hätte das Großprojekt keine Chance auf Verwirklichung gehabt. Seiner Bestimmung übergeben werden soll der Münsinger Lokschuppen am 3. Oktober. (GEA)
21.06.2009
Große Fortschritte am Lokschuppen-Bau
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Mit Riesenschritten schreitet der Bau des Münsinger Lokschuppens voran: Die komplette Untersuchungsgrube, die Betonplatte mit allen Ver- und Entsorgungsleitungen und die Betonsockel sind vollständig fertig gestellt. Am Freitag, 22.06. wurde die Hallenkonstruktion auf die Sockel gesetzt und fast an einem Tag fertig aufgerichtet. Filigran und formschön zeigt sich die in grauem Eisenglimmer restaurierte Konstruktion aus dem Jahr 1943, die vom Münsinger Statiker Stückle neu berechnet und für die Nutzung im Lokschuppen angepasst wurde. Der Engstinger Schlossermeister Josef Leippert hat sie mit neuen Bauteilen ergänzt, der Auinger Malermeister Kraft hat anschließend alle Teile sandgestrahlt und beschichtet. In der nächsten Woche beginnen die Monatgearbeiten der Außenverkleidung und die Lackierung der Verbretterung, dafür dürfen sich gerne noch weitere Freiwillige beim Verein melden.
30.06.2009
Stahlbau am Lokschuppen vollendet


Der Bau des Lokschuppens schreitet weiter zügig voran: Die Halle ist inzwischen vollständig aufgerichtet und ausgesteift und die Wandelemente sind größtenteils montiert. Nahezu fertig sind auch die von bis zu neun Aktiven in der Apfelstetter Holzbauwerkstatt der Fa. Krohmer vorbehandelten Schalbretter und Deckleisten für die Außenfasssade. Mehr als 600 Bretter mussten von allen Seiten imprägniert, grundiert und lackiert werden! Vor dem Gebäude wurde mit dem Bau des Sockels für den Bekohlungskran und der Schlackengrube begonnen, auch hier sind die Arbeiten weit vor Plan. Zum Eindecken des Dachs liegen bereits die Sandwichelemente bereit.
12.09.2009
Lokschuppen-Einweihung im Frühjahr 2010
Der Münsinger Lokschuppen und die Gleisanlage sind nahezu fertiggestellt, die Einweihungsfeier terminiert und organisiert. Nachdem die Inbetriebnahme der Zahnradlok 97 501 zur Feier „150 Jahre Eisenbahn in Reutlingen“ u. a. wegen Mängel an der außer Haus vergebenen Kesselaufarbeitung nicht geklappt hat, haben wir bis zuletzt gehofft, dass die Lok zur Einweihung des Lokschuppens wenigstens rollfähig in Münsingen präsentiert werden kann. Trotz ganz erheblicher Anstrengungen der ehrenamtlichen Helfer der ZHL, steht seit letzte Woche fest, dass dieses Ziel definitiv nicht erreicht werden kann, denn die Lok muss zuvor noch einmal angehoben werden.
Der Vorstand des SAB e.V. hat daher auf seiner Sondersitzung am 11.10. beschlossen, das für 24. und 25. 10. 2009 geplante Einweihungsfest abzusagen.
Das Projekt „Württemberger Zug“ besteht aus dem Neubau des Münsinger Lokschuppens, der Rekonstruktion der württembergischen Holzpersonenwagen und der Wiederinbetriebnahme der Honauer Zahnradlok und wurde im Jahr 2006 von den beiden Vereinen ZHL und SAB gemeinsam begonnen. Mit der schmerzlichen Entscheidung zur Verschiebung des Lokschuppen-Einweihungsfestes bis zur Überstellung der Zahnradlok nach Münsingen im Frühjahr 2010, unterstreicht der Verein SAB den Gesamtheitscharakter des Projekts und stellt sich, gerade in dieser besonders schwierigen Phase der Aufarbeitung der Lok, hinter das Engagement der ZHL-Kollegen in Reutlingen.
Das Winterdampfprogramm auf der Schwäbischen Alb wird unabhängig davon durchgeführt. Die Ulmer Eisenbahnfreunde werden mit ihrer badischen G12 Nr. 58 311 aushelfen. Die ersten Fahrten werden am 25. Oktober auf der Strecke Münsingen-Trochtelfingen stattfinden. Fahrttermine und –zeiten werden ab 14.10. veröffentlicht. Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Sponsoren für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Einweihung und hoffen auf Verständnis für unsere Entscheidung.
Die Vorstandschaft
01.07.2010
Der Bau geht weiter: Bahnsteig 4 entsteht, Werkstattmaschinen eingetroffen
Während die "kleine Umsetzanlage" schon vor Wochen fertig war und nur noch auf den letzten Stopfgang wartete, entsteht am ebenfalls frisch gestopften Gleis 4 derzeit die neue Bahnsteigkante. Zur Fertigstellung fehlt hier nur noch der Bodenbelag.
Im Lokschuppen geht unterdessen die Einrichtung der Werkstatt mit großen Schritten voran. Drehbank und Standbohrmaschine sind mittlerweile an Ihrem künftigen Standplatz angekommen und erwarten ihre ersten Arbeitsgänge. Auch die Hebebockanlage ist eingetroffen und befindet sich schon am Revisionsplatz.
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